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Zweite Chance: Wenn die Kreislaufwirtschaft ins Gefängnis kommt

Die Kreislaufwirtschaft macht vor keiner Schranke halt, auch nicht vor der einer Justizvollzugsanstalt. Mit dem Projekt Second Chance hat Regusto zusammen mit der Stadt Mailand eine Initiative ins Leben gerufen, die ökologische Nachhaltigkeit, soziale Integration und Stadterneuerung miteinander verbindet und den Wert der Wiederherstellung in die Mailänder Gefängnisse bringt.

Regusto, das sich seit jeher für die Bekämpfung von Abfällen und die Förderung eines nachhaltigen und rückverfolgbaren Wirtschaftsmodells einsetzt, ist Projektträger und Koordinator des Projekts, das dank der Synergie mit der Stadt Mailand, der AMSA (A2A Group), der Gefängnisverwaltung der Lombardei, sozialen Genossenschaften und anderen für positive Auswirkungen sensiblen Einrichtungen ins Leben gerufen wurde.

Mit seiner ESG-Plattform, die auf der Blockchain-Technologie basiert, hat Regusto Tools für die Verfolgung, Berichterstattung und Valorisierung der erzeugten Auswirkungen bereitgestellt, die in jeder Phase des Projekts für Transparenz sorgen: von der Rückgewinnung von Materialien bis zur Messung des ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Nutzens.

Regeneration von Materialien, Reaktivierung von Menschen

Second Chance verwandelt Gegenstände und Möbel, die von Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen ausrangiert wurden, in neue Ressourcen. Dies geschieht durch den direkten Einsatz von Insassen der Gefängnisse San Vittore, Opera und Bollate. Die Materialien, die andernfalls entsorgt werden müssten, werden in den Werkstätten der Anstalten weiterverarbeitet, in denen die Insassen eine technische Ausbildung und professionelle Unterstützung erhalten.

Allein in den ersten Monaten wurden bereits mehr als 43 Tonnen Material zurückgewonnen, wodurch Emissionen vermieden, Abfälle reduziert und vor allem denjenigen, die eine Strafe verbüßt haben, eine zweite Chance geboten wurde, wodurch die Grundlage für eine konkretere soziale und berufliche Wiedereingliederung geschaffen wurde.

Ein integriertes Modell für positive Auswirkungen

Second Chance verkörpert die Vision von Regusto: aus Abfall Wert zu schaffen. Die Initiative verbindet den Ansatz der Kreislaufwirtschaft mit dem der wiederherstellenden Gerechtigkeit und zeigt, dass Nachhaltigkeit und Integration Hand in Hand gehen können – und müssen.

Dank der Regusto-Plattform wird der gesamte Fluss der Aktivitäten verfolgt und messbar, so dass die beteiligten Unternehmen die Daten in ihren Nachhaltigkeitsbericht integrieren und die Bürger die konkreten Vorteile einer gerechteren Wirtschaft erfahren können.


Um mehr über das Projekt zu erfahren:

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